Die Gesetze der Ethik
Die Gesetze der Ethik sind ganz einfach, so einfach, daß sie von jedem Menschen verstanden und befolgt werden können. Ich führe sie hier auf, zusammen mit einigen Ableitungen, die sich daraus ergeben. Ich werde sie jedoch an dieser Stelle nicht kommentieren.
Handele an Anderen so, wie diese an Dir handeln sollen!
- Hasse Deinen Nächsten wie Dich selbst!
- Was Du dem geringsten Deiner Brüder angetan hast, das hast Du Dir selbst angetan!
- Genieße Deine Freiheit, aber achte die Freiheit Deiner Mitmenschen!
Behandele den Anderen danach, wie er Dich behandelt hat!
- Reagieren Sie angemessen!
- Planen Sie Ihre Gegenmaßnahmen erst, wenn Sie alle Informationen
haben!
- Hören Sie auch die andere Seite an!
- Handeln Sie besonnen!
- Niemand ist nur böse.
- Sie können die Welt nicht verbessern, indem Sie das Böse jagen. Aber
Sie können die Welt verbessern,
indem Sie ein gutes Beispiel abgeben.
Üben Sie Verzeihung!
- Keine böse Tat rechtfertigt eine andere.
- Helfen Sie, so gut Sie können.
Sind das alles Selbstverständlichkeiten? Ja! Nichts davon ist so neu oder
so genial, daß Sie nicht selbst darauf gekommen wären. Ich halte es trotzdem
für richtig, diese kleine Liste hier bereitzuhalten, zur Erinnerung und
vielleicht zur Mahnung.
Sind Ihnen diese Gesetze zu
kompliziert?
Oder sind es gar zu viele, um sich alle merken zu können? Oh ja, das ist
eine gute Ausrede, aber es bleibt eine Ausrede, keine Entschuldigung. Die
Gesetze gehen mit ein wenig Nachdenken auseinander hervor, deshalb lassen sich
diese Gesetze auf ein einziges verdichten, das die Gelehrten hochtrabend als
den „kategorischen Imperativ“ bezeichnen, sich aber viel einfacher als Kinderreim
ausdrücken läßt:
Was Du nicht willst,
daß man Dir tu,
das füg auch keinem Anderen zu!
Sehen Sie, so einfach ist Ethik, einfach genug, um schon im Kindergarten
verstanden zu werden.
Die
Gesetze des Universums
Das Gesetz der Entsprechung
Was immer Sie aussenden, kommt zu Ihnen
zurück
Sie ernten, was Sie sähen. Was immer Sie sähen! Wer Kartoffeln säht,
erntet Kartoffeln, wer Haß säht, erntet Haß. Es mag dauern, aber wer Liebe,
Ehrlichkeit, Redlichkeit – auch die werden zu Ihnen zurückkehren. Friede bringt
Friede hervor, Krieg hingegen den Krieg.
Dieses Gesetz wirkt auch in der Erziehung. Gut erzogene Kinder werden Vater
und Mutter immer ehren. Wer die Erziehung seiner Kinder vernachlässigt, wird
unter seinen Kindern zu leiden haben.
1. Postulat
Die Schöpfung
besteht aus zwei Komponenten. Die eine ist materiell-energetisch, die andere
ist Information und Bewußtsein.
2. Postulat
Die Information
prägt jedes einzelne Elementarteilchen der Schöpfung. Sie verleiht der Energie
ihre Form, kondensiert sie zu Materie. Sie bestimmt den Aufbau der Atome und
Moleküle.
3. Postulat
Es ist
zulässig, vom Körper Gottes als der Materie und Energie des Universums zu
sprechen, sowie vom Geist Gottes als der innewohnenden Information des
Universums. Jedoch ist der Schöpfer größer und umfassender als die Schöpfung.
4. Postulat
Es gibt keine
Eingriffe Gottes in der Schöpfung. Die Schöpfung ist vollständig und
vollkommen. Sie ist selbstregulierend, das heißt, der Wille Gottes vollzieht
sich, ohne daß ein Eingriff nötig ist.
5. Postulat
Durch
Agglomeration der Materie häuft sich auch die Information an. Bei einer
ausreichend großen Agglomeration überschreitet die Information die Schwelle zum
Bewußtsein.
6. Postulat
Es gibt eine
Schwelle von der belebten Materie zum eigenständigen Lebewesen. Lebewesen
zeichnen sich dadurch aus, daß sie weitaus mehr Bewußtsein besitzen, als die
sie bildende Materie durch Agglomeration gewonnen hat. Das Bewußtsein ankert in
der Materie, aber es übersteigt alle Grenzen, welche die Materie ihm gewöhnlich
setzt.
7. Postulat
Die Ankerpunkte
des lebendigen Bewußtseins, die materiellen Körper, existieren zeitlich begrenzt.
Nach dem Ende des einen Körpers benötigt das Bewußtsein einen neuen Körper, um
nicht ebenfalls zu zerfließen. Alternativ sucht das Bewußtsein – die Seele –
eine „jenseitige“ Daseinsebene auf, um sich zu erhalten. Diese Daseinsebene
entsteht als natürliche Funktion der zusammengeballten Materie in einer Sonne.
8. Postulat
Seelen wechseln
fortwährend zwischen diesseitiger und jenseitiger Welt. Ähnlich der Entropie
wachsen Seelen unaufhörlich, jedoch mit unterschiedlicher Geschwindigkeit. Das
Wachstum der Seele hat direkte Auswirkung auf die Beschaffenheit des
materiellen Körpers. Es ist die wachsende Seele, welche die Entstehung neuer
Arten von Lebewesen vorantreibt.
9. Postulat
Die höchste uns
bekannte Erscheinungsform des Bewußtseins ist der Mensch. Im Menschen entfaltet
sich zum ersten Mal die Gestaltungs- und Schöpfungskraft des göttlichen Funkens
in der lebenden Materie.
10. Postulat
Die menschliche
Form ist nur eine Zwischenstufe auf dem Entfaltungsweg der Seelen und des
Bewußtseins. Nach dieser Stufe werden weitere folgen, welche umfassendere
Schöpfungsmöglichkeiten besitzen und somit dem Schöpfer immer ähnlicher werden.
Abschluß und
Spekulation
Der Schöpfer
verfolgt mit der Schöpfung eine Absicht. Über diese Absicht kann nur spekuliert
werden. Wir vermuten, daß der Schöpfer, die große Einheit, sich selbst in einer
Vielheit erleben will. Dies ist ihm nur möglich, indem er die Schöpfung in die
Existenz ruft, um sich darin selbst zu begegnen. Die Motive des Schöpfers
bleiben verborgen, da wir nicht mit menschlichen Maßstäben messen dürfen. Täten
wir es, kämen wir auf „Langeweile“ und „Zugewinn“ an Wissen und Potential.